Sekt oder Selters

Sekt oder Selters 2005: gute Premiere

von Dirk Husemann

Pfingsten 2005 war es endlich soweit: unser neues Turnier "Sekt oder Selters" konnte erstmalig ausgetragen werden. Alle, die in den letzten Jahren das Vereinsleben im letzten Jahr so halbwegs mitbekommen haben, müss ten über die Entstehungsgeschichte des Turniers einigermaßen informiert sein.

Bei der Vorbereitung und dem Aufbau am Freitagmittag fassten kräftig mit an: Dominik Spisla, Stephan Peters, Max Willenberg, Johannes Orth, Sascha Seitz, Sarah Niemeyer, Raphael Grzonka, Heike, Sven und Björn Kuhlmann, sowie Lukas Klein und Richard Oyschläger. Herzlichen Dank! Auch zwischen den Runden mussten immer wieder die Uhren gestellt, Partiefomulare verteilt und die Namenschilder neu aufgebaut werden, dabei traten Johannes Orth, Richard Olyschläger, Dominik Spisla, Sascha Seitz und Lukas Klein besonders hervor.

Bei so einer Mammut-Veranstaltung über beinahe vier Tage mit Komplettverpflegung wurde einiges an Kuchen gebacken, Salaten angerichtet, Brötchen geschmiert und reichlich an Standdiensten geleistet: Vielen Dank an dieser Stelle in allererster Linie an Heike Kuhlmann, die den Stand quasi ganz alleine gemanagt hat. Ganz viel Hilfe kam außerdem aus den Familien Seitz, Lengnick, Klein und Kammel. Weitere Standdienste übernahmen dankenswerterweise Max Willenberg, Jens Placke, Frau Lengnick, Marianne Stephan und Philipp Gohlke sowie Thomas Drexhage.

Den PC betreute die ganze Zeit über Johannes Orth mit der ihm eigenen Souveränität, nie gab es irgendwelche Probleme.

Gerd Hochmann hatte schon im Vorfeld Tischkarten und Namenschilder hergestellt, auch dafür ein herzliches Dankeschön.

Beim Abbauen nach dem Turnier halfen: Heike, Sven und Björn Kuhlmann, Gunther Stephan, Johannes Orth, Michael und Tim Ehrlich, Thomas Drexhage, Oliver Schmidt, Lukas Klein, Richard Olyschläger, Dominik Spisla und Raphael Grzonka.

Gespannt waren Johannes Orth und ich, wie viele Teilnehmer sich denn letzten Endes einstellen würden. Mit 56 konnten wir gut leben, auch wenn wir auf etwas mehr gehofft hatten. Aus meiner Sicht ist die Teilnahme der eigenen Vereinsspieler leider mehr als enttäuschend. Für einen Verein unserer Größe (110) sollte es doch wohl möglich sein, mehr als 15 Teilnehmer zu einem eigenen Turnier zu aktivieren. Wenn man sich die Teil nah meb ere its cha ft der einzelnen Mannschaften anschaut, ergibt sich folgenden Bild: Aus der ersten Mannschaft nahm nur Gunther Stephan teil, aus der 2. gar keiner. Mannschaft 3 war mit Stephan Peters, Heinz Lorenzmeier, Lukas Klein und Richard Olyschläger vertreten. Aus Mannschaft 4 beteiligte sich nur Michael Böhling, aus der 5. waren Björn und Sven Kuhlmann, Lukas Kammel und Tim Ehrlich dabei. Die 6. trat mit Raphael Grzonka, Dominik Spisla, Sarah Niemeyer, Sascha Seitz und Kevin Stockhuß an. Wie zu sehen ist, haben die etwas mehr als 40 Jugendlichen in unserem Verein die 70 Erwachsenen in Punkto Spielbereitschaft mittlerweile locker überholt. Immerhin ein Aspekt, der für die Zukunft Hoffnung machen sollte.

In den einzelnen Gruppen (jeweils 8 Spieler nach Spielstärke sortiert) hatten die Brackweder ordentlich zu tun. In der ersten Runde konnten Kevin (gegen Sarah), Heinz gegen Michael und Raphael (gegen Lukas Kammel, allerdings kampflos) sowie Tim Ehrlich gewinnen. Gunther, Stephan, Lukas Klein und Richard konnten schließlich die Partien mit Remisen beenden.

Der 2. Tag sah eine Doppelrunde vor. Am Morgen konnten Gunther mit Glück, Lukas Klein, Richard gegen Heinz, Michael, Björn gegen Raphael, Sven gegen Sascha, Sarah und Dominik gegen Kevin gewinnen; während Tim zu einem Remis kam. Am Nachmittag wurden einige Partien sehr schnell entschieden; gewinnen konnten Heinz, Richard gegen Michael, Tim gegen Raphael, Lukas gegen Björn, Sarah gegen Sascha und Dominik.

Mit dem 3. Tag rückten auch die Vorentscheidungen näher, Brackweder Tabellenführer waren Richard Olyschläger in Gruppe V und Tim Ehrlich in Gruppe VI.

Die 4. Runde war die bis dahin beste aus Brackweder Sicht: Es siegten Gunther, Stephan (gegen den Tabellenführer), Lukas Klein (mit viel Glück), Michael, Heinz, Richard, Tim gegen Björn, Lukas Kammel, Sven gegen Sarah und Dominik. In einigen Runden wurde das Teilnehmerfeld neu gewürfelt, da es nicht nur einen Tabellenführer erwischte.

In der 5. Runde gab es leider nicht mehr so viele Brackweder Erfolge; es gewannen Michael, Tim gegen Lukas Kammel, Dominik gegen Sarah, Kevin gegen Sven und Sascha. Zu einem Remis kamen Stephan und Raphael.

Somit ging es mit den folgenden Brackweder Topplatzierungen in den Schlusstag: In Gruppe IV lag Lukas Klein einen halben Zähler hinter dem Tabellenführer auf Platz 2; in Gruppe V führte Richard Olyschläger mit einem halben Punkt vor Heinz und Michael; Gruppe VI sah Tim mit einem halben Punkt vorne und in Gruppe VII lag Dominik 0,5 Punkte hinter dem Führenden.

Die 6. Runde erbrachte aus Brackweder Sicht die folgenden Ergebnisse: Stephan, Lukas Klein, Heinz, Sascha gewannen, während Richard sowie Sven und Dominik zu einem Remis kamen.

Das Turnier abschließen mit einem Sieg konnten Heinz, Michael, Richard, Björn, Sarah; während Sven, Dominik, Kevin und Sascha jeweils zu Remisen kamen. Damit ergaben sich in den einzelnen Gruppen für die Brackweder die folgenden Punkte und Platzierungen:

Insgesamt stimmten also auch die sportlichen Ergebnisse: Ein alleiniger, zwei geteilte Brackweder Sieger, dazu weitere gute Platzierungen.

Besonders gut gefiel mir, dass es in allen Gruppen sehr spannend war, man konnte schon fast vom „Fluch des Tabellenführenden“ sprechen, ständig war Bewegung in den Platzierungen und eigentlich war das Unsichere das einzige Sichere. Kompliment an alle Teilnehmer, dass so hart gekämpft und tolles Schach geboten wurde da machte die Turnierleitung richtig Spaß. Bezeichnend auch in dieser Hinsicht die extrem niedrige Remisquote von 25%, und das, obwohl in den einzelnen Gruppen sich ständig „Gleichstarke“ gegenübersaßen. Auch gab es in der letzten Runde nicht ein einziges Kurzremis!

Und welches größere Kompliment kann es geben als Teilnehmer, die sich mit den Worten „Dann bis nächstes Jahr!“ verabschieden. Aus meiner Sicht wäre dann allerdings wünschenswert, wenn noch mehr Brackweder Spieler dieses Turnier unterstützen!